Regelwerk#

In jeder Ausgabe unserer Schiedsrichter-Zeitung gibt es 15 Regelfragen und ein paar detailliert analysierte Spielsituationen, die mit Bilder und Videoszenen hervorragend veranschaulicht sind. Dieses Angebot ist eine gute Gelegenheit auf schnellem und einfachen Wege den eigenen Wissensstand zu überprüfen und aktuell zu halten. Damit die Regelfragen und Spielszenen mehr Beachtung finden, gibt es hier Links und kurze Hinweise zu den verschiedenen Themen aus der Schiedsrichter-Zeitung (SRZ).

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SRZ 1/2026#

Gesamte Ausgabe 1/26

Thema der Regelfragen: Abstand, bitte! (Seiten 30, 31, 32 und 33)

Thema der Videoszenen: Augen auf im Strafraum!

Szene 1 (1/26): Die korrekte Entscheidung lautet Strafstoß und FaD.

Szene 2 (1/26): Die Entscheidung auf Strafstoß und keine Verwarnung ist richtig.

Szene 3 (1/26): Weiterspielen und kein Strafstoß ist hier die richtige Entscheidung.

Szene 4 (1/26): Zunächst lässt der Schiedsrichter den Vorteil laufen und gibt bei der nächsten Unterbrechung richger Weise gelb.

Szene 5 (1/26): Mit Hilfe des Video-Assistenten wird richtig auf Strafstoß gefolgt von einer Verwarnung entschieden.

Szene 6 (1/26): Der Schiedsrichter nimmt das Vergehen wahr und entscheidet richtig auf Strafstoß.

Szene 7 (1/26): Nach VAR-Intervention erfolgt die richtige Entscheidung auf Strafstoß und Verwarnung.

Szene 8 (1/26): Es ist durchaus angemessen, dass der Schiedsrichter hier weiterspielen lässt.

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SRZ 6/2025#

Gesamte Ausgabe 6/25

Thema der Regelfragen: Details machen den Unterschied (Seiten 30, 31, 32 und 33)

Thema der Videoszenen: Cool geblieben

Szene 1 (6/25): Die korrekte Entscheidung lautet Strafstoß und Verwarnung.

Szene 2 (6/25): Die Entscheidung auf FaD ist völlig korrekt.

Szene 3 (6/25): Hier handelt es sich um ein gesundheitsgefährdendes Foulspiel, was richtiger Weise mit FaD geahndet wurde.

Szene 4 (6/25): Auch hier ist die Entscheidung auf FaD völlig richtig.

Szene 5 (6/25): Hier ist die Entscheidung korrekt, nämlich FaD.

Szene 6 (6/25): Eine rote Karte wäre hier die bessere Entscheidung gewesen.

Szene 7 (6/25): Die Entscheidung auf Strafstoß ist die richtige Folge bei dieser Szene.

Szene 8 (6/25): Das Tor ist korrekt, allerdings hätte der Spieler auf Grund der Reduzierung verwarnt werden müssen.

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SRZ 5/2025#

Gesamte Ausgabe 5/25

Thema der Regelfragen: Zeit zu zählen (Seiten 30, 31 und 32)

Thema der Fotoszenen: Handspiel auf der Linie

In dieser Ausgabe gibt es keine Videoszenen, es werden Spielsituationen von der letzten Europameisterschaft der Frauen diskutiert.

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SRZ 4/2025#

Gesamte Ausgabe 4/25

Thema der Regelfragen: Zeitdruck für den Keeper (Seiten 30, 31 und 32)

Thema der Videoszenen: Verdacht auf Notbremse

Szene 1 (4/25): Vorteil und gelb für den Verteidiger (Reduzierung)

Szene 2 (4/25): Kein rot, da ballorientierter Einsatz (Reduzierung)

Szene 3 (4/25): Keine Verwarnung (Reduzierung)

Szene 4 (4/25): Strafstoß und rote Karte

Szene 5 (4/25): Rote Karte wegen Notbremse

Szene 6 (4/25): Direkter Freistoß und Feldverweis

Szene 7 (4/25): Keine Notbremse und deshalb reicht gelb

Szene 8 (4/25): Direkter Freistoß und rot wegen Notbremse

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SRZ 3/2025#

Gesamte Ausgabe 3/25

Thema der Regelfragen: Auswahl von Fragen aus den Elite-Leistungstests (Seiten 28, 29 und 32)

Thema der Videoszenen: Erwarte das Unerwartete

Für die Szene 1 gibt es kein Video. Ein aufmerksamer Balljunge wirft den Ball zu einem Spieler, der den Eckstoß schnell ausführt und den Ball zum völlig frei stehenden Stürmer spielt. Dieser trifft ungehindert ins Tor.

Szene 2 (3/25): Der Schiedsrichter entscheidet rasch auf Strafstoß. Vollkommen zu Recht, denn der Ball blieb nun einmal im Spiel und deshalb hat der Beschuldigte ein strafbares Handspiel begangen.

Szene 3 (3/25): Die Entscheidung Strafstoß zu geben ist völlig richtig. Es wird bei zwei Regelübertretungen unmittelbar nacheinander durch dieselbe Mannschaft das schwerere Vergehen hinsichtlich der Spielfortsetzung geahndet, wenn die Partie zwischenzeitlich nicht unterbrochen war.

Szene 4 (3/25): Die Armhaltung resultiert aus einer Protesthaltung und ist in regeltechnischer Hinsicht nun mal in einer unnatürlichen Position. Deshalb ist das Handspiel strafbar und muss einen Strafstoß nach sich ziehen.

Szene 5 (3/25): Im Moment der Ausführung befand sich der Stürmer vor dem Ball und damit in einer Abseitsposition. Diese Abseitsstellung wurde strafbar, als er an den Ball kam.

Szene 6 (3/25): Der Schiedsrichter bewertete den Elfmeter richtigerweise als verschossen. Auch wenn eine solche Doppelberührung des Balles versehentlich geschieht, etwa bedingt durch ein Ausrutschen des Schützen, ist sie zu ahnden.

Szene 7 (3/25): Der Torhüter spielt den Ball zu erst mit dem rechten und dann ungewollt mit dem linken Fuß. Wegen der Doppelberührung wir auf indirekten Freistoß auf der Torraumlinie entschieden.

Szene 8 (3/25): Hier wird richtiger Weise auf direkten Freistoß für die Mannschaft in Ballbesitz entschieden. Eine persönliche Strafe ist hier wegen Handspiels nicht fällig.

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SRZ 2/2025#

Gesamte Ausgabe 2/25

Thema der Regelfragen: Zu viel in der Mauer (Seiten 30, 31 und 32)

Thema der Videoszenen: Spezielfall Torwartspiel

Szene 1 (2/25): Der Spieler agiert ohne Einsatz seines Armes und erzielt einen korrekten Treffer.

Szene 2 (2/25): In diesem Fall ist das Foulspiel klar und sogar als rücksichtslos zu bewerten, also Verwarnung für den Torhüter.

Szene 3 (2/25): Der Torwart vereitelt hier mit einem Foul eine gute Torchance und wird folgerichtig korrekt des Platzes verwiesen.

Szene 4 (2/25): Hier liegt ein kniffliger Fall vor, weshalb die Verwarnung gerade noch akzeptabel ist. Ein Feldverweis wäre aber die deutlich bessere Entscheidung gewesen – auch angesichts der Tatsache, dass das Tor verwaist war.

Szene 5 (2/25): Die Entscheidung auf Strafstoß und Verwarnung des Torwarts wegen Reduzierung der Sanktion, ist richtig.

Szene 6 (2/25): Ein kniffliger Fall mit einigem Ermessensspielraum für den Unparteiischen. Mit Blick auf die Nähe vom Stürmer zum Keeper wäre es jedoch die bessere Entscheidung gewesen, auf Abseits zu erkennen und den Treffer zu annullieren.

Szene 7 (2/25): Der Torwart hat erkennbar auf die Aktion des Stürmers reagiert und den Ball auch deshalb nicht mehr erreicht. Damit war die Abseitsstellung des Stürmers strafbar.

Szene 8 (2/25): Hier ist der Schiedsrichterin nicht nur ein Wahrnehmungsfehler, sondern vielmehr ein Regelverstoß unterlaufen. Hier liegt eine falsche Anwendung der Regeln vor.

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SRZ 1/2025#

Gesamte Ausgabe 1/25

Thema der Regelfragen: Halb drin halb draußen (Seiten 33 und 34)

Thema der Videoszenen: Konrolliert oder nicht?

Szene 1 (1/25): Der Ball wurde nicht unter kontrollierten Bedingungen gespielt. Der Spieler hatte keine Zeit, seine Körperbewegung zu koordinieren, und unternahm dadurch nur eine instinktive Streckbewegung zum Ball.

Szene 2 (1/25): Der Schiedsrichter annulliert den Treffer zu Recht, denn der Spieler hat den Ball nicht unter kontrollierten Bedingungen gespielt.

Szene 3 (1/25): Das erzielte Tor annulliert der Schiedsrichter. Diese Entscheidung ist korrekt.

Szene 4 (1/25): Der Spieler spielt den Ball nicht bewusst. Er springt instinktiv zum hohen, schwierig zu spielenden Ball. Zeit, seine Sprungbewegung zu koordinieren, hat er kaum. Deshalb hätte hier auf Abseits erkannt werden müssen.

Szene 5 (1/25): Weil der Verteidiger den Ball unter kontrollierten Bedingungen spielt, ist die Abseitsstellung aufgehoben. Dass der Schiedsrichter den Treffer annulliert, ist deshalb nicht korrekt. Das Tor ist eigentlich gültig erzielt worden.

Szene 6 (1/25): Aus dem Zweikampf gelangt der Ball zum Stürmer, der den Ball ins Tor schiebt. Am Ende zählt der Treffer und das ist korrekt. Denn der Ball wurde vom Verteidiger zum gegnerischen Stürmer gespielt.

Szene 7 (1/25): Aufgrund einer Abseitsposition zählt der Treffer nicht. Diese Entscheidung ist korrekt, denn das Spielen des Balles durch den Verteidiger erfolgte nicht unter kontrollierten Bedingungen.

Szene 8 (1/25): Auch diese Entscheidung auf Abseits ist richtig. Auch hier spielt der Verteidiger den Ball nicht unter kontrollierten Bedingungen.

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SRZ 6/2024#

Gesamte Ausgabe 6/24

Thema der Regelfragen: Persönliche Strafe nach einem Vorteil (Seiten 30 bis 32)

Thema der Videoszenen: Handspiel im Starfraum

Szene 1 (6/24): Das Handspiel ist hier auf jeden Fall vermeidbar. Deshalb wäre hier ein Strafstoß die korrekte Entscheidung.

Szene 2 (6/24): Der Abwehrspieler hat hier keine klare Orientierung, er befindet sich in einem Zweikampf und wird aus kurzer Entfernung seitlich von hinten angeköpft, also weiterspielen.

Szene 3 (6/24): Strafstoß, denn Schlotterbeck hat eine klare Orientierung zum Ball und bewegt sich mit dem gesamten Körper auf ihn zu. Am Ende kommt es zu einem Handspiel.

Szene 4 (6/24): Betrachtet man den gesamten Ablauf der Szene und nicht nur die Standbilder, so lässt sich ein natürlicher Bewegungsablauf feststellen – also kein strafbares Handspiel.

Szene 5 (6/24): Mit seinem Arm blockt der Verteidiger den Ball tatsächlich und der Unparteiische erkennt richtig auf Strafstoß.

Szene 6 (6/24): Der Ball ist sehr lange in der Luft. Der Verteidiger hat also viel Zeit, um sich zu orientieren, also ist Strafstoß die richtige Entscheidung.

Szene 7 (6/24): Die Abwehrfläche wird hier nicht unnatürlich vergrößert. Der Verteidiger hat aber Zeit gehabt das Handspiel gänzlich zu vermeiden, also richtige Entscheidung auf Strafstoß.

Szene 8 (6/24): Der Verteidiger ist zum Ball orientiert und hat ihn im Blick. Der Ball kommt nicht überraschend aus kurzer Distanz, sondern er ist länger unterwegs und daher berechenbar. Also ist die Entscheidung auf Strafstoß die richtige Konsequenz.

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Regelfragen aus dem blauen Buch#

Regel 1 - Spielfeld

Regel 2 - Ball

Regel 3 - Spieler

Regel 4 - Ausrüstung der Spieler

Regel 5 - Schiedsrichter

Regel 6 - Weitere Spieloffizielle

Regel 7 - Dauer des Spiels

Regel 8 - Beginn und Fortsetzung des Spiels

Regel 9 - Ball in und aus dem Spiel

Regel 10 - Bestimmung des Spielausgangs

Regel 11 - Abseits

Regel 12 - Fouls und sonstiges Fehlverhalten

Regel 13 - Freistöße

Regel 14 - Strafstoß

Regel 15 - Einwurf

Regel 16 - Abstoß

Regel 17 - Eckstoß